Schallreduzierung für Öl- und Gaskessel

 

Kutzner + Weber hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Schallmessungen von den zuständigen Schallmesspartnern bekommen oder selbst durchgeführt. Mit dem nachfolgenden Diagramm wird eine tendenzielle Aussage über den Geräuschpegel von Öl- oder Gasgebläsekesseln an der Schornsteinmündung bzw. dem Austritt einer Abgasanlage gemacht. Dazu konnten mehr als 300 Schallmessungen ausgewertet und den verschiedenen Kesselleistungen zugeordnet werden. Einzelne Anlagen können aber durchaus lauter sein. Das tieffrequente Brummen von Öl- und Gasgebläsebrenner findet meist zwischen 125 bis 500 Hz statt.

 

 

 

 

Bitte beachten:
Die in dem Diagramm abgebildeten Kurven können lediglich als Anhaltswerte dienen. Die Schalldruckpegel einer Abgasanlage hängen von den verschiedensten Faktoren ab. So beeinflussen u. a. die Brenner- und Heizkesselbauart, die eingesetzten Materialien, die Durchmesser und die Höhe der Abgasanlage und nicht zuletzt die Anzahl der vorhandenen Umlenkungen den vorhandenen Schallpegel. Der sicherste Weg ist die gezielte Auslegung von Abgasschalldämpfern nach der Inbetriebnahme des Heizkessels. Sollte dies nicht möglich sein, so sollte zumindest genügend Platz für den nachträglichen Einbau von Schalldämpfern von vorneherein eingeplant werden! Ebenfalls muss die VDI-Richtlinie 2715 beachtet werden!

 

Tabelle — Frequenzanalysen von Abgasgeräuschen in Abhängigkeit von der Kesselleistung

 

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Für eine Schallreduzierung bei Öl- oder Gasgebläsekesseln bieten sich folgende Schalldämpfer an:
  • Speziell auf die störenden Frequenzen ausgelegte Schalldämpfer
  • Optimale Schalldämpfung bereits ab 50 Hz
  • Dämpft einzelne Frequenzen bis zu 30 dB
  • Reduzierung des Summenpegels um bis zu 25 dB(A) möglich
  • In Kombination mit Passiv-Schalldämpfern breitbandige Dämpfung
  • Besonders geeignet für Heizkessel, Blockheizkraftwerke und Verbrennungsmotoren

Die Aktiv+ Schalldämpfer

  • Montage auf engstem Raum
  • Dämpft tiefe Frequenzen ab 125 Hz
  • Halbiert den Lärm nahezu um die Hälfte
  • Einfügungsdämpfung nach DIN EN ISO 7235 vorhanden und kann angefordert werden
  • Beste Dämpfung bei hohen Frequenzen zwischen 1000 und 2000 Hz
  • Kaum Dämpfung bei tiefen Frequenzen (80 bis 250 Hz)
  • Stetiger Anstieg der Dämpfleistung hin zu hohen Frequenzen