Der Cyclojekt

Mit der Produktreihe „Cyclojekt“ wird derzeit eine neues, weiterführendes System zur (Fein-)Staubabscheidung von KW in den Markt gebracht.

Dieses Abscheidesystem verbindet die sehr alte, immer wirksame Methode der mechanischen Staubabscheidung mittels Zyklon, mit der modernen elektrostatischen Abscheide Methode, die der Airjekt 1 nutzt.

 

Wie funktioniert ein Zyklonabscheider?

Zyklone werden in Industrie und Gewerbe bei allen Anlagen eingesetzt, bei denen Stäube in Aufbereitungsprozessen (z. B. Mühlen, Lagersilos) oder Verbrennungsprozessen (z. B. Kraftwerksanlagen, Heizungsanlagen) abgeschieden werden müssen.

Solche Fliehkraftabscheider, wie sie im fachlichen Sprachgebrauch auch genannt werden, versetzen durch ihren konstruktiven Aufbau die sie durchströmenden Rauchgase in Rotation. Durch die Rotationsgeschwindigkeit wird die Masse der Partikel an die Wand des Zyklonkegels gedrückt und von dort abgereinigt.

Aus der kurzen Beschreibung ist schon zu erkennen, dass die Partikelmasse eine entscheidende Rolle bei der Intensität der Partikelerfassung und Abreinigung spielt. So werden Partikel mit größerer Masse eher zur Zyklonwand „transportiert“ als kleine oder gar ultrafeine Partikel. Letztere gelangen oft mit der Absaugung ins Freie.

 

Das Prinzip der elektrostatischen Beladung schafft, viele „größere“ Partikel mit größerer Masse und erleichtert damit die weitgehend komplette Staubabscheidung im Cyclojekt.

 

 

  • Aufladung und Agglomeration der Partikel in der Beladeeinheit (elektrostatisch)
  • Abscheidung von agglomerierten Partikeln und Flugasche im Zyklon
  • Agglomerierte „größere“ Partikel werden besser abgeschieden (Fliehkraft)
  • Austrag über Förderschnecke, Eintrag (komprimiert) in den Sammelbehälter
  • Kompakte Bauweise – Zyklon dient auch als Abscheidefläche
  • Bei Ausfall des Gebläses freier Abgasquerschnitt
  • Wärmedämmung verhindert Auskühlung des Abgases 

 

Diese kombinierte Abscheidemethode erreicht einen Abscheidegrad von deutlich über 90%.

Die Abscheidung erfolgt komplett innerhalb des Systems, so dass direkt im Abgasrohr vor dem Eintritt in den Schornstein gemessen werden kann.

Bei einer zwangsläufigen Abscheidung der wenigen, verbleibenden Partikel im Verlauf des Schornsteins, kann davon ausgegangen werden, dass kaum noch Feinstaub aus der Verbrennung in das Umfeld des Gebäudes gelangt.

 

Hier erfahren Sie mehr zum Cyclojekt.