Der Airjekt 1

Wie funktioniert elektrostatische Partikelabscheidung?

 

Mit der Methode der elektrostatischen Partikelabscheidung wurde hier ein idealer Weg zur Rauchgasreinigung von kleinen und mittleren Feuerstätten gefunden.

 

 

  

 

 

 

Im Bereich der Abgasführung eingesetzt, wird der komplette Querschnitt, zum Beispiel des Rauchrohres/Ofenrohres, mit einem Ionisationsfeld „gefüllt“. Das gesamte Rauchgas durchströmt dieses Feld und die darin enthaltenen Partikel aller Größen werden mit einer negativen elektrischen Beladung versehen. Kaum beladen, beginnen diese Partikel sich zu verbinden und nach und nach zu agglomerieren. Aus kleinen Partikeln werden größere, aus sehr vielen werden weniger. 

Weiter lagern sich diese Partikel an der Innenseite des Rauchrohres (und des Schornsteins) ab und können von dort als grobe Rußflocken abgereinigt werden – ganz herkömmlich mit dem Kehrbesen des Schornsteinfegers.

 

 

Zugleich wird im Rauchgasweg nur eine dünne Sonde aus Metall platziert, welche keinen nennenswerten Strömungswiderstand erzeugt. So kann die Abscheideeinheit praktisch überall im Abgasweg, von der Feuerstätte bis in den Schornstein eingesetzt werden.

 

Der Airjekt 1 von Kutzner +  Weber ist in seiner besonders kompakten Bauweise beinahe überall zwischen Feuerstätte und Schornsteinmündung einzusetzen.

Mögliche Einsatzorte:

  • Im Rauchrohr bzw. Ofenrohr gleich hinter dem Kesselstutzen
  • Dem Rauchrohr eines Ofens, wo immer auch eine sichere und praktikable Anschlussmöglichkeit zu realisieren ist
  • Im gesamten Bereich des Schornsteins, sofern bauseits praktikable und sichere Anschlüsse herzustellen sind

 

Bereits seit mehr als 12 Jahren ist dieser Partikelabscheider, in stets weiter verbesserten und angepassten Funktionen erfolgreich im Einsatz und tausendfach im Markt verbreitet.

Die durchschnittlichen Abscheidegrade liegen bei 70–80%. Die beladenen Staubpartikel lagern sich über die gesamte Abgasstrecke vom Einbauort bis zur Schornsteinmündung ab, die Erfahrung zeigt, dass beim Austritt der Rauchgase aus dem Schornstein in das Umfeld kaum noch feine Staubpartikel vorhanden sind.

 

Feinstaubpartikelabscheider binden wie beschrieben die gefährlichen feinen und ultrafeinen Stäube. Sie verhindern aber nicht, wie manches mal fälschlich angenommen, den Austritt von Rauchgas aus dem Schornstein komplett und auch nicht die Verbreitung von Gerüchen aus der Holzverbrennung.

 

 

Staatliche Förderung zur Feinstaubreduzierung

 

Der Einsatz eines Airjekt 1 wird derzeit gefördert. 

Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) vergütet den Einsatz zur Verbesserung der Biomasseverbrennung.

 

 

 

 

 

 

Für weitere Anwendungen und größere Feuerstätten werden bei Kutzner + Weber zusätzliche Geräte angeboten.

Bitte fragen Sie uns.

 

Hier erfahren Sie mehr zum Airjekt 1.