Partikelabscheider Airjekt - Serie 25, 50

Die Biomassefeuerungen tragen zur Feinstaubproblematik bei

 

Auch Biomassefeuerungen tragen zur Feinstaubproblematik bei und setzen Feinstaubpartikel frei. Zwar stellen sie in der Gesamtbilanzierung nicht die wichtigste Ursache für unsere Feinstaubprobleme dar. Jedoch kann in Gegenden mit großen Altanlagenbeständen und mangelhaftem Betreiberverhalten der Partikelausstoß aus solchen Anlagen die örtliche PM10-Belastung während der kalten Jahreszeit mit beeinflussen.

Technische Daten

Was ist Feinstaub?

 

Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln mit einem Durchmesser von weniger als einem hundertstel Millimeter, was etwa einem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares entspricht. Die auch als PM10 bezeichneten Partikel werden zu einem großen Teil durch Verbrennungsvorgänge freigesetzt. Im Wesentlichen sind die Industrie, der Verkehr und die Heizungen für ihre Entstehung verantwortlich.

 

Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer chemischen Zusammensetzung sind sie für unsere Gesundheit gefährlich. Die Feinstaubpartikel dringen bis tief in unsere Lungen ein und verursachen dort diverse Erkrankungen, angefangen vom chronischen Husten bis hin zum Lungenkrebs. Stellen Sie sich vor: In stark exportierten Gebieten nimmt der Mensch mit jedem Atemzug etwa 50 Millionen Partikel auf!

Spätes Bewusstsein

 

Das Problem der Feinstaubpartikel in der Atmosphäre ist zwar nicht neu, doch erst seit einigen Jahren ist man sich seiner Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit bewusst. Betroffen sind vor allem städtische Gebiete mit großer Besiedelungs- und Verkehrsdichte sowie Regionen, in denen Topographie und Klima die Ansammlung von Partikeln in der Atmosphäre begünstigen.

Ständige Überschreitung der Grenzwerte

 

Die Europäische Union und Deutschland haben Grenzwerte für die PM10-Konzentration in unserer Atmosphäre festgelegt:

das Limit für das Jahresmittel liegt in der EU bei 40µg/m³.


Zudem darf der Tagesgrenzwert von 50µg/m³ nur ein-, respektive 35-mal (EU) überschritten werden. Leider werden diese Grenzwerte, wie zahlreiche Messungen belegen, ständig überschritten und so kommt es, dass ein Teil der Bevölkerung regelmäßig zu viel gesundheitsschädlichen Feinstaub einatmet. 

Vorteile

 

  Umweltfreundlich

     - geschlossenes System -

      Ruß gelangt nicht ins

      Abwasser

 

  Kein Abwasseranschluss

      erforderlich

 

  Förderfähig mit 750 € bei 

      Nachrüstung

 

  Förderfähig mit 850 € bei

      Neubau

 

  Hoher Abscheidegrad

      von 70%

 

  Geringer Wartungsaufwand

      dank automatischer

      Abreinigung

 

  Zulassung DIBT angestrebt

 

✔  Bei allen Kesselanlagen 

      nachrüstbar

 

✔  Kaskadierbar

Funktionsprinzip
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