Implosionsklappe IK 250

Funktion und Arbeitsweise

 

Die Implosionsklappe dient für Feuerstätten, welche im Über- und Unterdruck betrieben werden so dass bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Feuerstätte kein Abgas entweichen kann. Bei normalem, störungsfreiem Betrieb hält die Feder die Abdeckplatte geschlossen, sollte durch Stromausfall die Verbrennungsluftklappe am Brenner verschlossen werden, kann der Schornstein keine Luft mehr über den Heizkessel nachziehen.

 

Die „fehlende“ Luft strömt nun über die Implosionsklappe nach. Diese verhindert den sog. Joukowski-Stoß durch sofortiges Öffnen der Abdeckplatte. Praxisbeispiel: wenn z.B bei einem plötzlichen Stromausfall die Zuluft vom Schornstein abgeschnitten wird, kann es dazu führen, dass der hohe Unterdruck im Schornstein die Verbindungsleitung zusammenzieht (verformt).

Die Implosionsklappe mit geschlossener Abdeckklappe.

Der Unterdruck kann so stark sein, dass das Abgasrohr kollabiert und die Anlage irreparabel zerstört wird. Da der Strömungsabriss sofort erfolgt, muss die Implosionsklappe sehr schnell öffnen, um Luft in den Schornstein nachströmen zu lassen. 

 

Je nach Anlagenleistung müssen mehrere dieser Klappen montiert werden. Sollte der Heizkessel wieder in Betrieb gehen und/oder der Unterdruck abgebaut sein, schließt die Klappe selbständig auf Grund der Federwirkung. Die Anlage kann den normalen Betrieb wieder aufnehmen. 

Die Implosionsklappe mit offener Abdeckklappe.

Vorteile und Lösungen

 

✔  Die Implosionsklappe IK250 ist für die Montage in der Verbindungsleitung        

     vorgesehen   

 

✔  Die Montage erfolgt mittels eines T-Stücks

 

✔  Die IK250 kann in senkrechter oder waagrechter Leitung montiert werden

 

✔  Der Bausatz muss ggf. der jeweiligen Verbindungsleitung maßlich angepasst

      werden   


  Der Einbau ist bei Schornsteinen im Unter- und Überdruckbetrieb vorgesehen


✔  Verwendbar für alle Brennstoffe

Folgen eines Joukowski-Stoßes
Folgen eines Joukowski-Stoßes durch eine plötzliche Druckerhöhung (z.B. Verpuffung) mit anschließender Druckerniedrigung.